News-Archiv November 2009
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Barther Hafen wird weiter ausgebaut - Seidel: Neue Gewerbeansiedlungen möglich
Region Nordvorpommern | 02.11.2009 - 09:39:34
Barth/MVticker. Das Gewerbegebiet „Am Wirtschaftshafen“ in Barth (Landkreis Nordvorpommern) soll weiter ausgebaut werden. „Der Barther Hafen hat sich in den vergangenen Jahren als Standort für maritimes Gewerbe entwickelt“, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Montag in Barth. „Die Erweiterung des Gewerbegebietes ist ein wichtiger Impuls für die maritime Wirtschaft vor Ort.“ In den Hafenausbau mit der Erschließung zusätzlicher Gewerbeflächen werden insgesamt 13,5 Millionen Euro investiert. Seidel übergab dazu eine Förderzusicherung des Wirtschaftsministeriums an die Stadt Barth.
Der Wirtschaftshafen liegt östlich des Stadtzentrums von Barth und wurde im Sommer 2007 offiziell in Betrieb genommen. Das Gebiet umfasst ehemalige Lagerflächen sowie Teile einer ehemaligen Zuckerfabrik und deren Hafenbecken. „Die Gewerbeflächen sind komplett ausgebucht“, sagte Seidel. „Weitere Anfragen von Unternehmen insbesondere aus der maritimen Branche liegen vor.“ Am Standort sind derzeit zwei Werften und zwei maritime Dienstleister mit insgesamt rund 40 Beschäftigten tätig.
Die Investitionen reichen von der Erweiterung des Gewerbegebietes über die Ausbaggerung des Hafenbeckens und der Zufahrt zur Schiffswerft sowie der Errichtung eines zusätzlichen Liegeplatzes im Wirtschaftshafen bis zum Neubau der Mittel- und Ostmole. „Derzeit brachliegende Flächen der ehemaligen Zuckerfabrik werden wieder nutzbar gemacht“, sagte Seidel. „Mit der Verlängerung der Ostmole vergrößert sich die nutzbare Wasserfläche im Hafenbecken.“ Mit den Bauarbeiten soll noch in diesem Jahr begonnen werden.
Ausbaggerung und Investitionen im Gewerbegebiet belaufen sich auf über 6,2 Millionen Euro, die vom Wirtschaftsministerium mit rund 5,6 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ unterstützt werden. Molenneubau und Liegeplatzerweiterung werden durch Umwelt- und Verkehrsministerium gefördert. Die Westmole war 2005 erneuert und durch einen 500 Meter langen Wellenbrecher verlängert worden.
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