News-Archiv August 2009
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Mecklenburg-Vorpommern | 18.08.2009 - 12:50:42
Schwerin/MVticker. Der CDU-Sozialpolitiker Günter Rühs hat von der Volkssolidarität eine rückhaltlose Aufklärung über das immer offensichtlicher werdende Missmanagement ihrer beiden Immobiliengesellschaften und eine Übernahme der Verantwortung für mögliches Fehlverhalten ihrer beiden früheren Manager gefordert.
„Aufgrund der hohen Überschuldung der Fonds der Volkssolidarität droht offenbar der Totalverlust der eingezahlten Beträge. Das am 1. September beginnende Insolvenzverfahren wird zeigen, ob und wie viel Masse noch vorhanden ist. Auf jeden Fall ist schon jetzt klar, dass die beiden Fonds bzw. Immobiliengesellschaften der Volkssolidarität sowohl zahlungsunfähig als auch überschuldet sind.
Eine Pleite mit einem möglichen Totalverlust von mindestens 1,4 Mio. Euro Anlegergeldern von gutgläubigen, meist älteren Sparern wäre der größte Finanzskandal seit Bestehen unseres Bundeslandes. Besonders dramatisch ist, dass hiervon eine Vielzahl Kleinanleger unmittelbar betroffen sind, die ihre Altersversorgung oder aber ihr mühsam Erspartes im guten Glauben auf den allseits bekannten Ruf der Volkssolidarität deren Finanzmanagern anvertraut haben. Die Volkssolidarität muss endlich klären, wie es soweit kommen konnte. War die Grundkonzeption der beiden Fonds bereits zum Scheitern verurteilt oder haben Managementfehler die Schieflage und den späteren Absturz verursacht? Welche Kontrollmechanismen haben versagt bzw. gab es überhaupt eine Kontrolle? Wurden die meist älteren Anleger ausreichend über die möglichen Risiken aufgeklärt oder ist nur mit dem positiven Image der Wohlfahrt geworben worden?
Es muss aufgeklärt werden, wie es zu dem Fiasko kommen konnte. Gleichzeit muss sich die Volkssolidarität endlich ehrlich ihrer eigenen Verantwortung stellen“, forderte Günter Rühs.
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