News-Archiv August 2009

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Städtebauförderung in Rostock erfolgreich - Minister Schlotmann: Investitionen in die Zukunft

Region Rostock | 12.08.2009 - 13:49:53

Rostock/MVticker. Die städtebauliche Entwicklung in Rostock kann sich sehen lassen: "Die Städtebauförderung des Landes wirkt in Rostock seit 1991 sehr erfolgreich", sagte Volker Schlotmann, Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung. "Die Hansestadt hat in der Vergangenheit in hohem Maße von den Förderprogrammen des Landes zur Stadtentwicklung profitiert", so der Bauminister. "Das sind Investitionen in die Zukunft – sie zeigen, dass sich Rostock zu einem beliebten Wohn-, Studien-, Handels- und Tourismusort entwickelt", zeigte sich Schlotmann überzeugt. "Auch künftig soll weiter investiert werden. Das heißt, in der Hansestadt kann und soll weiter saniert, erneuert, umgebaut und aufgewertet werden", so der Bauminister.
 
"Zur Stadtentwicklung gehören die vielen Maßnahmen in der Vergangenheit: Von 1991 bis 2009 hat Rostock für das Sanierungsgebiet "Stadtzentrum" und für weitere fünf Fördergebiete Städtebauförderungsmittel erhalten", informierte Schlotmann. Zu den Gebieten zählen die Stadtteile "Groß Klein", "Schmarl", "Evershagen", "Dierkow" und "Toitenwinkel". Das Sanierungsgebiet "Stadtzentrum" soll noch erweitert werden: Hinzu können Teile der "Nördlichen Steintor-Vorstadt" und das Areal des ehemaligen "Güterbahnhofs" kommen. "Besonders das Stadtzentrum, auf welches wir die Förderung in den vergangenen Jahren konzentriert haben, wird immer beliebter bei Einwohnern, Studenten und Urlaubern. Es gehört zu denjenigen Zentren im Land, die seit dem Jahr 2000 zwischen fünf und 26 Prozent mehr Einwohner gewonnen haben.
 
Hierzu zählen unter anderem die Neugestaltung des Alten und Neuen Marktes, der Langen Straße, des Patriotischen Wegs sowie des Jakobikirchplatzes. Auch das "Grüne Tor" war ein wichtiges Vorhaben, das mit rund einer Million Euro Städtebauförderungsmitteln unterstützt wurde. Außerdem wurde der Spielplatz in der Zochstraße neu gebaut und der Brunnen der Lebensfreude auf dem Universitätsplatz saniert. "Mit diesen und anderen Maßnahmen konnte die Rolle des Stadtzentrums als Hauptstandort für Einzelhandel, Dienstleistung, Gastronomie, Kultur und Tourismus weiter gefestigt werden", so Schlotmann.
 
"Aber auch die Plattenbaugebiete sind zu modernen Wohngebieten geworden", sagte der Minister. "Herausragend ist Rostock-Evershagen: Dieser Stadtteil hat sich zu einem stabilen und attraktiven Wohngebiet entwickelt. Dazu haben auch unsere Aufwertungsmaßnahmen beigetragen", sagte Schlotmann. Allein die neu gestalteten Flächen an der Kita und der Begegnungsstätte in der Maxim-Gorki-Straße und in der Makarenkostraße sowie der erneuerte Schulhof am Ostseegymnasium verbessern die Wohn- und Lebensqualität für Familien und Kinder. "Evershagen hat sich so gut entwickelt, dass wir den Stadtteil in Kürze aus der Förderung entlassen können", erklärte der Bauminister.
 
"Rostock kann außerdem enorm von den Konjunkturpaketen profitieren", sagte Schlotmann. So hat die Stadt bereits den Bewilligungsbescheid für die energetische Sanierung der Kunsthalle erhalten. Das Vorhaben wird aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm des Konjunkturpakets II gefördert und darüber hinaus auch mit einer Kofinanzierung aus dem Landesprogramm "Wachstum stärken – Investitionen sichern" unterstützt. Noch im Herbst soll Baubeginn sein.
 
In den Umbau der "Großen Stadtschule" zu einem Musikschulzentrum fließen fünf Millionen Euro Städtebauförderungsmittel. Außerdem wurden Mittel aus dem Investitionspakt des Konjunkturpakets I, die auch von den Kofinanzierungshilfen des Landes flankiert werden, in Aussicht gestellt. Auch die bereits begonnene Erweiterung des Hortcampus in der Ulmenstraße erhält Investitionspakt- und Kofinanzierungsmittel. Für die Teilsanierung der Neptun-Schwimmhalle in der Kopernikusstraße stehen Gelder aus dem Investitionspakt bereit.
 
"Wir wollen für unsere Einwohner lebenswerte und attraktive Städte schaffen – die älteren Menschen und Studenten sollen sich genauso wohlfühlen wie die Familien mit Kindern", so Schlotmann. "Obgleich noch einiges zu tun ist, ist Rostock mit Hilfe der Städtebauförderung bereits eine attraktive, sympathische und abwechslungsreiche Stadt geworden."


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