News-Archiv August 2009

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Schröder: Ostseestrategie leistet wichtigen Beitrag zur Überwindung von Grenzen

Region Rostock | 06.08.2009 - 10:49:40

Rostock/MVticker. "Der Ostseeraum bietet für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern viele Chancen. Um sie nutzen zu können, ist es entscheidend, miteinander zu kooperieren und kleinteiliges Denken in regionalen und nationalen Grenzen zu überwinden. Dazu leistet die Ostseestrategie einen wichtigen Beitrag", erklärte der Staatssekretär im Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Sebastian Schröder, heute auf dem Hanse Sail Business Forum 2009 in Rostock zum Thema "die Entwicklung der Wirtschaftsregion Ostsee – Was leistet die neue EU-Ostseestrategie?".
 
Der Ostseeraum präge die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern, vor allem die maritime Wirtschaft. Aber die Bedeutung des Ostseeraums für das Land gehe über die Küstenlage hinaus. "Unternehmen in den Ostseeanrainern sind wichtige Handelspartner für Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern, rund ein Drittel aller Exporte aus MV geht in die Ostseeländer. Das nutzt auch unseren Häfen. Nicht zuletzt hat der Ostseeraum einen hohen Stellenwert für die Tourismuswirtschaft", so der Staatssekretär weiter.
 
Darüber hinaus verwies er auf internationale Kooperationen im Logistikbereich: Mecklenburg-Vorpommern ist an den EU-Projekten Scandria (Scandinavian Adriatic Corridor for Growth and Innovation und EWTC II (East West Transport Corridor II) beteiligt. "Mecklenburg-Vorpommern liegt mitten in Europa an der Schnittstelle zwischen Ost und West sowie Nord und Süd. Wir setzen auf internationale Zusammenarbeit, um diese Drehscheibenfunktion weiter auszubauen", so Schröder.  
 
Er sprach sich auch dafür aus, in die Zusammenarbeit im Ostseeraum nicht nur die EU-Mitglieder, sondern alle Ostseeanrainerstaaten einzubeziehen und verwies auf die Kooperation Mecklenburg-Vorpommerns mit dem Leningrader Oblast.
 
Als Schwerpunkte der Zusammenarbeit nannte Schröder Verkehr, Tourismus und Lebenswissenschaften. So könne Mecklenburg-Vorpommern zum Beispiel beim weiteren Ausbau der Seeverkehrsachsen in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung eine Brückenfunktion übernehmen. Gemeinsames Handeln der Tourismusregionen rund um die Ostsee sei auch Voraussetzung, um den Ostseeraum international vermarkten zu können. Gleiches gelte für Lebenswissenschaften. "Der Ostseeraum insgesamt gehört im Bereich Lebenswissenschaften heute zu den weltweit führenden Regionen. Gemeinsam können wir noch weiter voran kommen. Mit Scan Balt haben wir bereits das größte europäische Netzwerk für Lebenswissenschaften, "sagte Schröder.


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