News-Archiv Mai 2009

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Staatssekretär Rudolph: Insel Usedom weiter als touristisches Alleinstellungsmerkmal Deutschlands stärken

Insel Usedom | 23.05.2009 - 09:57:39

Benz/MVticker. Am Samstag ist der Feininger-Radweg auf der Insel Usedom in Benz eingeweiht worden. "Kunst und Tourismus werden hervorragend miteinander verbunden. Usedom wird so abermals erfolgreich als eines der touristischen Alleinstellungsmerkmale Deutschlands weiter gestärkt", sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Stefan Rudolph vor Ort. Das Wirtschaftsministerium unterstützt den Ausbau des Radweges finanziell.
 
Der deutsch-amerikanische Karikaturist und Maler Lyonel Feininger (1871 bis 1956) hat sich zwischen 1908 und 1912 auf der Insel Usedom aufgehalten und dabei die Insel mit dem Rad erkundet. Auf der nach ihm benannten neuen Fahrrad-route können Radwanderer an solche Orte gelangen, die Feininger uns in Bildern künstlerisch überlieferte. Dazu gehören unter anderem Benz, Balm und Mellenthin. Der Weg führt durch insgesamt 13 Orte. Die Gemeinde Benz hat in Zusammenarbeit mit dem Seebad Heringsdorf eine Feininger-Tour entwickelt.
 
Staatssekretär Rudolph hat vor Ort die erste von insgesamt 43 bronzefarbenen und im Durchmesser 40 cm großen Platten enthüllt, die Einheimische und Gäste gleichermaßen auf die verschiedenen künstlerischen Stationen Feiningers auf der Insel hinweisen werden.
 
Rudolph nutzte seinen Vorortbesuch zudem für die Übergabe eines Fördermittelbescheides an die Gemeinde Koserow für die Modernisierung der dort dringend benötigten touristischen Erschließungsstraße. "Mit der Modernisierung der Straße zum Campingplatz wird die Attraktivität der touristischen Infrastruktur des Ostseebades Koserow weiter spürbar verbessert", so Rudolph.
 
Die Straße zum Campingplatz in Verlängerung der Waldstraße im Ostseebad Koserow ist die einzige Zufahrt zur Anbindung der in diesem Bereich gelegenen touristischen Gewerbebetriebe, wie dem Campingplatz und einem Gasthaus, an das überregionale Verkehrsnetz. Der derzeitige Zustand der Straße zum Campingplatz ist durch eine fehlende Entwässerung und einen desolaten Straßenzustand nicht mehr zeitgemäß. "Ziel ist es, den Straßenraum so zu verbessern, dass die Leistungsfähigkeit und die wirtschaftliche Entwicklung der anliegenden Tourismusbetriebe unterstützt werden. Der Ausbau der Straße vergrößert zudem die Attraktivität für mögliche Investoren zur Ansiedlung weiterer gewerblich-touristischer Einrichtungen entlang der Straße", sagte Rudolph.
 
Mit den vorgenommenen Investitionen wird die Straße "Am Campingplatz" (in Verlängerung der Waldstraße, und beginnend an der Siemensstraße bis zum Campingplatz) auf eine Länge von ca. 120 Metern sowie einer Breite von 4,80 Metern ausgebaut. Dazu gehört auch die Versorgung mit einer notwendigen Straßenentwässerung, einer modernen Beleuchtung sowie eine entsprechende Begrünung entlang der Fahrbahn.
 
Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus der der Gemeinschaftaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" sowie dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).


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