News-Archiv Mai 2009

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Umgestaltung Gewerbegebiet in Waren (Müritz) Minister Seidel: Umsetzung der geplanten Vorhaben in Rekordzeit

Region Waren | 19.05.2009 - 19:00:00

Waren/MVticker. Am Dienstag ist in Waren (Müritz) die Umgestaltung des Gewerbegebietes Waren Nord-West feierlich begangen worden. Für die weitere industrielle und gewerbliche Entwicklung Warens wurde die Teterower Straße (ehemalige Bundesstraße 108) im Bereich des Bahnhofs verlegt. "Das was hier in nur neun Monaten geleistet wurde, verdient den Respekt an der hervorragenden Leistung aller Beteiligten. Mit der Umsetzung der Vorhaben können nun weitere Gewerbeflächen erschlossen werden, die für weitere Neuansiedlungen zur Verfügung stehen", sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel vor Ort.
 
"Die Umgestaltung ist auch nötig geworden, weil der Platz für einen der größten Arbeitgeber der Stadt, die Mecklenburger Metallguss GmbH (MMG), nicht ausreicht. Das Unternehmen will die Kapazitäten erweitern. Das in den vergangenen Jahren aufgebaute Know-how der Mitarbeiter kann so am Standort erhalten bleiben", so Seidel weiter. 
 
Die Teterower Straße ist bisher quer durch das Betriebsgelände der MMG verlaufen. Das Unternehmen beabsichtigt eine Produktionshalle zu erweitern. 50 Arbeitsplätze sollen so entstehen. "Dies sind gerade jetzt Zeichen, die wir dringend brauchen, die Mut machen, dass trotz Krise Unternehmen investieren und Arbeitsplätze halten und versuchen neue zu schaffen ", sagte Seidel. Am Standort in Waren (Müritz) arbeiten bisher rund 200 Beschäftigte.
 
MMG produziert 30 Prozent der Propeller für Seeschiffe weltweit, im Bereich der großen Propeller (mehr als 80 Tonnen Gewicht und einen Durchmesser über 10 Meter) hat das Unternehmen sogar einen Marktanteil von 60 Prozent.
 
 
Von MMG stammen zum Beispiel die Propeller für die Queen Mary 2 und für das weltweit größte Containerschiff "Emma Maersk" (über 13.000 TEURO). „Das Unternehmen MMG aus Waren (Müritz) ist damit Weltmarktführer“, so Seidel. 
 
Das Wirtschaftsministerium fördert die Maßnahme mit rund 3,6 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).


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