News-Archiv Mai 2009

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Grundsteinlegung für Phantechnikum - Baustaatssekretär Schröder: Erlebniszentrum in Wismar

Region Wismar | 18.05.2009 - 11:18:02

Wismar/MVticker. Heute wurde in Wismar der Grundstein für das Technische Landesmuseum, dem Phantechnikum, gelegt. Es wird in dem Stabsgebäude einer ehemaligen Kasernenanlage errichtet. Dazu wird auch ein gläserner Neubauriegel in den bestehenden Gebäudeteil eingeschoben. "Die heutige Grundsteinlegung für diesen Neubauriegel und die Sanierung eines Gebäudeteils des ehemaligen Stabsgebäudes ist ein wichtiger und erfolgreicher Schritt für die Errichtung des Technischen Landesmuseums in der Hansestadt", sagte Baustaatssekretär Sebastian Schröder bei der Grundsteinlegung in Wismar. "Mit dem Technischen Landesmuseum, das künftig den Namen Phantechnikum tragen wird, ist Wismar um eine Attraktion reicher".
 
Das ehemalige Stabsgebäude, das zentrale und bedeutendste Gebäude in der Kasernenanlage, wird saniert und so umgebaut, dass es die Ausstellungsräume beherbergen kann. Das eingeschobene gläserne Neubauteil wird den Eingang mit Informationsbereich, Kasse und Garderobe bilden. "Ich bin mir sicher, dass sich der Neubau gut in die bestehende Architektur einfügen wird", sagte Schröder. Von der Gesamtinvestition für den ersten Bauabschnitt in Höhe von knapp sieben Millionen Euro werden gut 3,6 Millionen Euro aus Städtebauförderungsmitteln des Landes finanziert. Im Frühjahr 2011 werden die Baumaßnahmen voraussichtlich abgeschlossen sein und dann soll das Phantechnikum eröffnet werden.
 
"Es wird ein Erlebniszentrum entstehen, das Phantasie und Technik, Sehen und Mitmachen miteinander verbindet", erläuterte Schröder. "Informationen werden vermittelt und kreatives Handeln wird angeregt." Der Verein Technisches Landesmuseum e.V. will die bereits bestehende und aus Schwerin bekannte Sammlung bewahren, ausbauen und der Öffentlichkeit zugänglich machen. "Dieser neue Anziehungspunkt wird sich an einem Standort befinden, der durch die Landesgartenschau bereits gut bekannt ist", sagte Schröder. "Diese Lage bietet sich für ein Museum insofern gut an als das sie für Besucher und Gäste gut über die B 105 erreichbar ist und günstige Nahverkehrsanbindungen für die Einwohner ermöglicht sowie ein aufgewertetes Umfeld vorliegt."
 
Das Phantechnikum wird zur Stärkung des Entwicklungsbereiches "Lübsche Burg", der 1993 in die Städtebauförderung des Landes aufgenommen wurde, beitragen. Dieses Gebiet, in dem vor 1990 die Sowjetarmee stationiert war, hat sich in den vergangenen Jahren städtebaulich gut entwickelt. So wurde unter anderem aus der Städtebauförderung die Erschließung des Wohngebietes finanziert, in dem bereits 80 Prozent der Grundstücke verkauft sind. Außerdem wurde auch das ehemalige denkmalgeschützte Wachgebäude, das sogenannte Eingangstor zur Lübschen Burg, mit Hilfe von rund 100.000 Euro Städtebauförderungsmitteln gesichert und das Dach saniert.
 


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