News-Archiv Mai 2009
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Entwicklung in Vorpommern geht voran - Staatssekretär Schröder: Gute Chancen
Region Stralsund | 14.05.2009 - 10:18:16
Stralsund/MVticker. Bei der Regionalkonferenz des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern heute in Stralsund zeigte sich der Staatssekretär im Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Sebastian Schröder, zuversichtlich im Hinblick auf die Perspektiven der Region Vorpommern. "Ich sehe die Chancen Mecklenburg-Vorpommerns vor allem im Ostseeraum zwischen den Metropolen Berlin-Öresund und Hamburg – und auch weiter östlich. Für große Teile Vorpommerns wird zudem die Verflechtung mit dem Oberzentrum Stettin an Bedeutung gewinnen. Nun kommt es darauf an, eigene Ideen und Perspektiven zu entwickeln. Dabei wird das Land die Region weiter unterstützen", so Schröder.
Schröder verwies auf die aktuellen Entwicklungen am Fährhafen Sassnitz, der neben dem finnischen Hafen Kotka Fertigungs- und Logistikstandort für den Bau der Ostsee-Erdgaspipeline ist. Ende April hatte das Unternehmen EUPEC den Dauerbetrieb für die Ummantelung der Gasrohre aufgenommen. EUPEC ist auch für alle Logistikleistungen zuständig. Rund 230 Arbeitsplätze sollen im Fährhafen und im Hafenumkreis geschaffen werden. Ingesamt werden in Sassnitz/Mukran etwa 40 Millionen Euro investiert, davon etwa 30 Millionen Euro vom Unternehmen EUPEC und 10 Millionen Euro für die Verbesserung der Hafeninfrastruktur durch das Land. Dazu gehören unter anderem die Fertigstellung eines Spülfeldes, die Erneuerung von Gleisanlagen und die Errichtung des Liegeplatzes 9 mit einer Kailänge von insgesamt 175 Metern. Der neue Liegeplatz bietet in Verbindung mit dem vorhandenen Liegeplatz 8 flexiblere Abfertigungsbedingungen für größere Schiffe mit Massen- und Stückgütern.
"Gut entwickelt hat sich auch der Gewerbe- und Energiestandort Lubmin", so Schröder. Dort ist der Bau von Gaskraftwerken geplant, auch haben sich in den vergangenen Jahren mehrere Unternehmen in Lubmin angesiedelt und insgesamt fast 2.000 Arbeitsplätze geschaffen, darunter die Energiewerke Nord GmbH, Liebherr-MCCtec Rostock GmbH, Modul- und Anlagenbau Lubmin GmbH und Lubminer Korrosionsschutz GmbH. Derzeit wird geprüft, wie die verkehrliche Anbindung des Industriestandortes Lubminer Heide verbessert werden kann.
Wichtig für die Region sei auch die eigene Arbeitsgruppe "Regionale Entwicklung Vorpommern" im "Bündnis für Arbeit und Wettbewerbsfähigkeit Mecklenburg-Vorpommern", so Schröder weiter. In den Sitzungen mit Bündnispartnern aus der Region werden Projekte besprochen, die für die Entwicklung der Region besonders wichtig sind und Arbeitsplätze schaffen. Den Vorsitz führt Verkehrsminister Volker Schlotmann, die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe ist für Ende Mai in Barth geplant.
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