News-Archiv Mai 2009
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FDP: Landesregierung lässt Hausaufgaben in der Lehrerbildung unerledigt
Mecklenburg-Vorpommern | 07.05.2009 - 13:57:54
Schwerin/MVticker. Hans Kreher, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion M-V, erklärt nach der heutigen Ausschussanhörung zur beruflichen Perspektive der Lehrerinnen und Lehrer in MV:
„Der Landesregierung wurde heute in der Lehrerbildung ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Nachsitzen ist angesagt mit dem Auftrag drängende Aufgaben sofort zu erledigen. Die beruflichen Perspektiven für Lehrerinnen und Lehrer insbesondere bei den Berufsanfängern sind denkbar schlecht und in der Ausbildung von Lehrern und Lehrerinnen fehlt ein klares Konzept.
Wir fordern daher seit langem die Kehrtwende vom Lehrerpersonalkonzept zu einem aktiven Personalmanagement bei Lehrberufen. Außerdem braucht es klare Entscheidungen bei der Lehrerausbildung hinsichtlich der Studienabschlüsse und bei der Frage der Studienstandorte in der Lehrerausbildung. Der Bolognaprozess in der Lehrerausbildung wurde in M-V bisher nicht umgesetzt. Von den Experten wird hier eine Modularisierung der Lehrerausbildung gefordert. Außerdem ist unklar, welche Schwerpunkte in der Lehrerausbildung zukünftig gelten sollen. In den Zielvereinbarungen zwischen Land und Universitäten müssen hier umgehend Qualitätsstandards vereinbart werden. Im Moment zeigen sich sowohl die Studierenden als auch die Ausbildungsstandorte verunsichert.
Am Beispiel des Caspar David Friedrich Instituts (CDFI) wurde deutlich, dass die Landesregierung endlich Stellung beziehen muss, ob und wie Sie die Lehrerausbildung an diesem Standort weiterführen will. Auch hier lässt die große Koalition die Betroffenen im Ungewissen und riskiert am Beispiel des CDFI ein Alleinstellungsmerkmal (Lehramtsstudiengänge Kunst, sowie Kunst und Kunstgeschichte) zu verlieren.“
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