News-Archiv Mai 2009
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Mecklenburg-Vorpommern | 07.05.2009 - 13:06:07
Schwerin/MVticker. Die agrarpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Beate Schlupp, hat für die Land- und Forstwirtschaft die Möglichkeit einer steuerlich wirksamen Risikoausgleichsrücklage gefordert. Diese Forderung werde in der kommenden Landtagssitzung mit einem entsprechenden Antrag der Koalition untermauert.
„Zunehmend haben Land- und Forstwirte mit Witterungs- und Marktrisiken zu kämpfen. Aktuellste Beispiel sind die im April 2009 fast ausgebliebenen Niederschläge oder die dramatische durch Dumpingpreise gekennzeichnete Situationen des Milchmarktes. Durch solche Entwicklungen steigen die unternehmerischen Risiken für Landwirtschafts- und Forstunternehmen zum Teil erheblich. Um diese Risiken auszugleichen und eine Verstetigung der Steuerlasten der Betriebe als auch der Steuereinnahmen des Staates zu gewährleisten, ist die Einführung einer steuerrechtlichen Risikoausgleichsrücklage sinnvoll. Mit dieser lassen sich Gewinn- und Einkommensschwankungen in den Bereichen der Land- und Forstwirtschaft abfedern.
Zudem bedarf die degressive Abschreibung für unbewegliche Wirtschaftsgüter gerade in der Landwirtschaft einer Anpassung an europäische Sätze. Dies würde gerade in der aktuellen Krise neue Investitionen in unbewegliche Wirtschaftsgüter erleichtern. In der Europäischen Union schwanken die zulässigen Abschreibungsraten von drei Prozent (Deutschland) bis zu 10 Prozent (Italien und 11,3 Prozent (Frankreich). Wir brauchen auch in Deutschland eine Verbesserung der degressiven Abschreibungsmöglichkeiten bei Stallanlagen, um so neue Investitionsanreize zu schaffen“, unterstrich Beate Schlupp.
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