News-Archiv Mai 2009

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Wirtschaftsminister Seidel: Konferenzen untersetzen Konjunkturprogramme - Hilfe für Kommunen

Mecklenburg-Vorpommern | 05.05.2009 - 11:22:49

Schwerin/MVticker. Regionale Konferenzen haben sich für die Information über die Konjunkturprogramme der Bundesregierung und Maßnahmen des Landes als wirksames Instrument erwiesen. „Um die Umsetzung des Zukunftsinvestitionsprogramms zu erleichtern, haben Wirtschafts- und Innenministerium Kreise, Kommunen und Bauwirtschaft eingeladen, Probleme direkt zu besprechen“, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Dienstag in Schwerin.
 
Die regionalen Konferenzen sind für den 03.06. in Schwerin, am 04.06. in Neubrandenburg, am 29.06. in Greifswald und am 02.07. in Rostock vorgesehen. „Hier können sich alle Beteiligten über die Modalitäten und die Beschleunigung der Aufträge im Rahmen des Programms der Landesregierung austauschen und informieren“, sagte Seidel.
 
Insgesamt stehen im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms 316 Mio. Euro zur Verbesserung von Bildung und Infrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung. „Vereinfachte Regeln und Verfahren sind im Interesse kleiner und mittlerer Unternehmen, Transparenz bei der Auftragsvergabe beschleunigt diese ebenfalls“, sagte Seidel. Er verwies darauf, dass mit der bereits erfolgten Anhebung der Wertgrenzen bei der Vergabe öffentlicher Leistungen und Aufträge schon ein Instrument für die schnellere Vergabe öffentlicher Bauaufträge zur Verfügung stehe. „Bis 100.000 Euro können Aufträge freihändig vergeben werden, bis zu einer Million Euro können sie mit beschränkten Ausschreibungen erfolgen.“
 
Die Baubranche in Mecklenburg-Vorpommern verzeichnete im vergangenen Jahr Aufträge von rund 850 Mio. Euro und damit einen Rückgang von ca. 10 Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es nach Angaben des Bauverbandes insgesamt 1.500 Unternehmen mit rund 15.000 Beschäftigten.
 
„Wir haben mit den Regionalkonferenzen zur Beschäftigungssicherung gute Erfahrungen gemacht“, sagte Seidel. Mehr als 600 Unternehmen, Bildungsträger und Fachleute hatten sich im März und April einen Überblick über die mit den Konjunkturprogrammen des Bundes und den Landesmaßnahmen verbundenen Möglichkeiten verschafft. „Die Chancen, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Fachkräfte weiterzubilden, sind deutlich erweitert worden. Das Informationsangebot wurde genutzt.“
 
In Vorträgen wurden dabei Förder- und Qualifizierungsmöglichkeiten des Bundes, Finanzierungshilfen für Unternehmen und ergänzende Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung durch das Land im Rahmen des Programms „Arbeit durch Bildung und Innovation“ vorgestellt. „Vor allem Unternehmer, die Kurzarbeit angemeldet haben, konnten sich hier direkt über die Möglichkeiten der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter informieren.“


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