News-Archiv Mai 2009

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Innenminister Lorenz Caffier übergibt Förderbescheid: Verein Jugendhilfe Ludwigslust erhält 2.400 EUR für Präventionsprojekt

Region Ludwigslust | 04.05.2009 - 09:16:36

Schwerin/Ludwigslust/MVticker. Für das Projekt "Clever ist, wer später stirbt" erhält der Jugendhilfe e. V. Ludwigslust vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung Fördermittel in Höhe von 2.400 EUR.
 
Innenminister Lorenz Caffier, der zugleich auch Vorsitzender des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung ist, übergab heute einen entsprechenden Förderbescheid. Dabei sprach der Innenminister allen an diesem Projekt Beteiligten seine Anerkennung für ihr außerordentliches Engagement in der Präventionsarbeit aus. Zugleich betonte er den großen Nutzen derartige Projekte.
 
"Gewalt und Kriminalität weiter zu reduzieren, wird dauerhaft nur gelingen, wenn Präventionsarbeit auch künftig als gesamtgesellschaftliches Anliegen von staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen und Organisationen angesehen und von Bürgerengagement getragen wird", so der Minister. Der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung wird derartige Projekte deshalb auch weiterhin entsprechend seinen Möglichkeiten unterstützen.
 
In dem geförderten Projekt sollen junge Menschen über die Gefahren im Straßenverkehr sowie die Ursachen und Folgen  von Unfällen aufgeklärt werden. Zielstellung ist die Sensibilisierung für das Thema "Tod junger Menschen auf der Straße", um eine Reduzierung der Unfallzahlen zu erreichen.
 
Junge Fahrer sind nach wie vor im Straßenverkehr überproportional gefährdet. Im Jahr 2008 starben 32 junge Fahrer - das sind zwar zwei weniger als 2007, der prozentuale Anteil an den Getöteten stieg jedoch leicht gegenüber dem Jahr 2007 auf 24,2 Prozent. Mit einem Anteil dieser Altersgruppe von ca. 10 Prozent an der Gesamtbevölkerung unseres Landes sind junge Fahrer doppelt so häufig Opfer tödlicher Verkehrsunfälle. Bei sogenannten Disco-Unfällen  starben im letzten Jahr 14 junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahre. Das ist ein deutlicher Anstieg um sieben Getötete. Mit 125 schwer Verletzten aus dieser Altersgruppe gab es zehn weniger als 2007. 
 
Zur Unterstützung von Präventionsprojekten stellt das Innenministerium über den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung in diesem Jahr insgesamt   326.300 EUR zur Verfügung. Dadurch werden landesweit bislang 94 Einzelprojekte gefördert.
 
In den vergangenen zehn Jahren wurden auf diesem Wege über 1.000 Präventionsprojekte mit ca. 3 Mio. EUR gefördert. Weitere Informationen zum Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung und zu dessen Förderprogramm finden Interessenten im Internet unter www.kriminalpraevention-mv.de


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