News-Archiv April 2009

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Wirtschaftskonferenz in Waren - Wirtschaftsminister Seidel: Krisenmanagement im Mittelpunkt

Region Waren | 29.04.2009 - 14:03:13

Waren/MVticker. Am Mittwoch hat der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel an der Wirtschaftskonferenz mit Unternehmen des Müritzkreises in Waren (Müritz) teilgenommen. „Krisenmanagement steht zurzeit im Mittelpunkt für uns alle, die in Politik und Wirtschaft Verantwortung tragen. Wir dürfen uns von der Krise nicht vollständig vereinnahmen lassen und weiter daran arbeiten, unsere Unternehmen und die Wirtschaft im Land zukunftsfähig zu gestalten. Die Politik schafft die dafür notwendigen Rahmenbedingungen“, sagte Seidel am Mittwoch vor Ort.
 
Mit dem Zukunftsinvestitionsprogramm (ZIP) der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern sollen der regionalen Wirtschaft in der derzeitigen Situation zusätzliche Impulse verliehen werden. „Für die energetische Sanierung von Gebäuden, die Verbesserung von Bildungs- und Forschungseinrichtungen und Investitionen in die Infrastruktur stehen 316 Millionen Euro zur Verfügung“, sagte Seidel weiter. 
 
Im Rahmen des ZIP´s ist geplant mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II der Bundesregierung beispielsweise im Landkreis Müritz den Bau von zwei Radwegen zu fördern. Dies ist zum einen der Radweg Wendorf - Möllenhagen und zum anderen der Radweg L20 Silzer Kreisel - Sparow - Alt Schwerin. „Mit diesen Maßnahmen sollen wichtige Lückenschlüsse im touristischen Radwegenetz des Landes erfolgen, um im Rahmen der Radwegeoffensive den Fahrradtourismus in Mecklenburg-Vorpommern weiter zu stärken“, sagte Seidel.
 
In den kommenden Wochen werden zur Umsetzung der öffentlichen Bauaufträge vier regionale Konferenzen in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt. „Mit den Konferenzen sollen Landräte, Oberbürgermeister, Baudezernenten und Fachleute aus den Landesbehörden mit den Bauunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern zusammengebracht werden. Ziel ist es, sich über die Möglichkeiten der Verfahrensweisen und der Beschleunigung von Aufträgen im Rahmen des ZIP’s zu informieren und zu helfen“, sagte Seidel weiter. 
 
Gemeinden, Kreise und Städte forderte Seidel auf, auch die mit der Anhebung der Wertgrenzen verbundenen Erleichterungen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge zu nutzen. „Von der freihändigen Vergabe bis zu 100.000 Euro und der beschränkten Ausschreibung bis zu einer Million Euro kann gerade die einheimische Bauwirtschaft schon jetzt profitieren. Um schnell zu handeln, sind Regeln und Verfahren im Interesse kleiner und mittlerer Unternehmen vereinfacht worden“, sagte Seidel. 


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