News-Archiv April 2009

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Deutsch-polnisches Kontaktbüro in Löcknitz - Innenminister Caffier: Begegnungsstätte und deutliches Willkommenszeichen an polnische Bürger

Mecklenburg-Vorpommern | 15.04.2009 - 13:32:10

Schwerin/MVticker. Innenminister Lorenz Caffier hat die heutige Eröffnung der deutsch-polnischen Kontakt- und Beratungsstelle in Löcknitz  als wichtiges Zeichen für ein  tolerantes Miteinander in der Grenzregion ausdrücklich begrüßt. Die Kontaktstelle, die im vorhandenen Bürgerhaus in Löcknitz eingerichtet wurde, soll Treff- und Anlaufpunkt für polnische und deutsche Bürger gleichermaßen sein. Bürgerinnen und Bürger aus der Grenzregion und Umgebung sollen hier in ihrer Muttersprache Hilfe und Unterstützung z.B. bei Behördenangelegenheiten bekommen. Innenminister Caffier ist sich sicher, dass das neue Büro auch zu einer Stätte der Begegnung wird. "Ich bin fest davon überzeugt, dass hier ein reger Kulturaustauch stattfinden wird, bei dem Deutsche und Polen gemeinsam einen weiteren Grundstein für ein tolerantes Miteinander  legen", sagte der Minister auf der Eröffnungsveranstaltung. "Über 1.000 polnische Bürgerinnen und Bürger leben mittlerweile in Löcknitz und Umgebung. Ihnen allen soll diese Begegnungsstätte zeigen: Ihr seid hier willkommen!"
 
Die Kontakt- und Beratungsstelle in Löcknitz geht auf eine Initiative von Innenminister Lorenz Caffier zurück. Gemeinsam mit dem Landkreis, der Amtsverwaltung, der Gemeinde, der Kommunalgemeinschaft POMERANIA e.V. und der Stadt Stettin wurde das Konzept entwickelt. Aus Fördermitteln des Innenministeriums werden 27.000 EUR zur Verfügung gestellt, weitere Mittel kommen von der Europäischen Union, so dass bis 2011 insgesamt 180.000 EUR in das Projekt fließen.
 
"Gerade in der Grenzregion versucht die rechtsextremistische Szene mit ihrer fremdenfeindlichen Propaganda die offenen Grenzen zu Polen als Bedrohung für den Arbeitsplatz oder die innere Sicherheit darzustellen. Die Begegnungsstätte im Bürgerhaus bietet vielfältige Möglichkeiten, dass diese falschen Parolen   nicht auf fruchtbaren Boden fallen," so der Innenminister.


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