News-Archiv April 2009

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Minister Backhaus fordert bundesweit einheitliches Vorgehen im Umgang mit genveränderten Pflanzen

Mecklenburg-Vorpommern | 03.04.2009 - 12:26:07

Schwerin/MVticker. „Aufklärung und Diskussion ist wichtig und notwendig. Gewalttätige und illegale Aktionen wie Feldbesetzungen hingegen sind aus meiner Sicht kein geeignetes Mittel in einer Demokratie, um auf seine Positionen aufmerksam  zu machen“. Damit reagiert Landwirtschafts- und Umweltminister  Dr. Till Backhaus auf die Protestaktionen der Gentechnik-Gegner auf dem Gelände des Agrobiotechnikums Groß Lüsewitz.  
 
Gleichzeitig  äußerte er Verständnis für die Besorgnisse der Bürger.  Sollten negative Auswirkungen auch zugelassener gentechnisch veränderter Organismen wie MON 810 auf die Umwelt sowie die Gesundheit von Menschen und Tieren nachgewiesen werden, ist ein Anbauverbot dieser gentechnisch veränderten Organismen notwendig. Allerdings halte ich hierfür ein bundesweit einheitliches Vorgehen für angebracht. Ich habe deshalb wiederholt Bundesministerin Aigner aufgefordert, Position zu beziehen“, und wenn notwendig ein bundesweites Anbauverbot auszusprechen, so Dr. Till Backhaus heute in Schwerin.

Gleichzeitig bekräftigte Backhaus die Notwendigkeit von Grundlagenforschung zu Biotechnologien. 
„Die aktuellen Diskussionen und die teilweise widersprüchlichen Argumentationen haben zu dem belegt, dass es wichtig ist, sich auf der Grundlage eigener wissenschaftlicher Erkenntnisse ein eigenes Urteil zu bilden zu können. Aus diesem Grund ist die wissenschaftliche Tätigkeit des Agrobiotechnikums im Bereich der Biotechnologie weiterzuführen und zu verstärken. Dabei soll die Erforschung ökologischer Zusammenhänge und Fragen  der ökologischen Landbewirtschaftung besonderes Gewicht erlangen“, so Backhaus.


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