News-Archiv April 2009

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CDU Rostock mit eigenem Vorschlag zur Ortsamtsstruktur - Jansen: Bürgernähe und Einspareffekt müssen in ausgewogenes Verhältnis

Region Rostock | 02.04.2009 - 09:09:46

Rostock/MVticker. Die CDU Rostock begrüßt den Rückzug der Verwaltungsvorlage durch den Oberbürgermeister. „Die Beschlussvorlage war weder für die CDU noch für die überwältigende Mehrheit der Ortsbeiräte zustimmungsfähig. Insbesondere die Standortfrage wurde nicht hinreichend kommuniziert und ist so auch für die Bürgerinnen und Bürger nicht akzeptabel“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Jörn-Christoph Jansen.
 
„Es ist richtig, fünf Ortsamtsbereiche zu bilden, allerdings sollten auch diese nochmals überdacht werden. Wenn man sich schon an die Vorgabe halten möchte, drei bis vier Ortsbeiräte pro Ortsamt zu bilden, ist es zweckdienlicher, Warnemünde, Markgrafenheide und Groß Klein in ein kleineres Ortsamt 1 in Warnemünde zusammenzufassen. In Lütten Klein könnte am bisherigen Standort ein Ortsamt 2 mit Lichtenhagen, Lütten Klein, Schmarl und Evershagen gebildet werden. Die Stadtteile Reutershagen, Hansaviertel, Gartenstadt-Stadtweide und die KTV lassen sich in einem Ortsamt 3 mit zentralem Standort im Bereich des Holbeinplatzes, beispielsweise im Haus des Bauwesens, zusammenfassen.
 
Mit diesem Kompromiss könnte sicher alle Beteiligten leben, denn der Hohlbeinplatz ist ein Verkehrsknotenpunkt und Schnittstelle gleich mehrerer Stadtteile. Das größte Ortsamt 4 sollte im Rathaus Stadtmitte, Brinckmansdorf, die Südstadt und Biestow beherbergen und zugleich als Bürgercenter einmal im Monat sonnabends allen Rostockern zur Verfügung stehen. Dann hätten auch Berufspendler die Chance, ihre Dinge in Ruhe zu erledigen. Andere Städte wie Schwerin praktizieren diesen Service bereits erfolgreich. Schließlich ist die Verwaltung für die Menschen da. Im Nordosten bliebe mit dem Ortsamt 5 alles wie gehabt“, skizziert der 29-jährige Christdemokrat, der auch Vorsitzender des Ortsbeirates der Südstadt ist, den Vorschlag der CDU.
„Unser Entwurf berücksichtigt den größtmöglichen Einspareffekt, den die Verwaltung mit 200.000 Euro beziffert. Allerdings darf die Prämisse, nur stadteigene Gebäude zu nutzen, nicht einseitig zu Lasten der Bürgernähe gehen. Hier ist ein ausgewogenes Verhältnis gefragt, zu dem auch gewachsene Strukturen und Standorte gehören. Wir möchten mit den Bürgerinnen und Bürgern und natürlich vor allem mit den Ortsbeiratsmitgliedern ins Gespräch kommen und über unseren Vorschlag diskutieren. Natürlich sind wir für jeden Verbesserungsvorschlag offen“, wirbt Jansen abschließend für eine transparente Kommunikation.


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