News-Archiv April 2009

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CDU: Gemeinsame Bildungsstandards durchsetzen - Einheitlicher Prüfungstag unsinnig

Mecklenburg-Vorpommern | 01.04.2009 - 14:47:30

Schwerin/MVticker. Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Marc Reinhardt, hat sich dafür ausgesprochen, beim Abitur länderübergreifend gemeinsame Bildungsstandards zu vereinbaren. Diese gemeinsamen Standards ließen sich auch im föderalen System vereinbaren und würden die Vergleichbarkeit von Abiturergebnissen verbessern.
 
„Die Kultusminister von CDU/CSU haben sich bereits 2007 für gemeinsame Bildungsstandards beim Abitur, beginnend zum Schuljahr 2010/11 mit den Fächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen, ausgesprochen. Im Juni 2008 haben die bildungspolitischen Sprecher der CDU-Fraktionen der neuen Länder die Förderung nach einheitlichen Kriterien für die schriftlichen Abiturprüfungen in den Fächern Mathematik, Deutsch, Naturwissenschaften und 1. Fremdsprache untermauert und in diesem Zusammenhang ein Deutschland-Abitur gefordert. Alles was uns auf dem Weg weiter bringt, ist deshalb zu begrüßen“, so Marc Reinhardt zu aktuellen Forderungen der stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Cornelia Pieper.
 
Gleichzeitig verwiesen der bildungspolitische Sprecher Marc Reinhardt und der tourismuspolitische Sprecher Mathias Löttge jedoch darauf, dass gemeinsame Standards und einheitliche Kriterien für die Abiturprüfungen nicht zu einem in der DDR üblichen einheitlichen Prüfungszeitraum führen müssen.
 
„Für Mecklenburg-Vorpommern ist der Tourismus ein unerlässliches wirtschaftliches Standbein. Wir müssen und werden alles tun, um hier eine gute Entwicklung zu forcieren. Deshalb kämpfen wir seit Jahren um eine ausgewogene Ferienregelung, die für die Sommerferien in Deutschland ein Zeitfenster von 91 Tagen sichert. Wie jeder weiß, fanden beim Zentralabitur der DDR die Prüfungen landesweit am gleichen Tag statt. Dies ist abzulehnen, weil es auch eine Vereinheitlichung der Schulferien und damit eine dramatische Verkürzung der Tourismussaison bedeuten würde. Ein einheitlicher Prüfungstag ist deshalb ein wirtschaftspolitischer Fehlschuss und unsinnig“, so Mathias Löttge.


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