News-Archiv November 2008
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Zukunftskonferenz der Maritimen Wirtschaft - Schlotmann: Logistikstandort M-V stärken
Region Rostock | 19.11.2008 - 10:35:16
Rostock/MVticker. "Mecklenburg-Vorpommern ist mit seiner geografisch exzellenten Lage der Brückenkopf nach Osten und Norden", sagte Volker Schlotmann, Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, heute in einer Rede auf der 3. Zukunftskonferenz der Maritimen Wirtschaft in Rostock. "Die Ostseehäfen in Mecklenburg-Vorpommern entwickeln sich zunehmend zu einer bedeutenden Verkehrsschnittstelle im nationalen und internationalen Transport", so der Minister auf der Konferenz, die sich als Kommunikationsplattform für maritim orientierte Unternehmen im Nordosten versteht.
Die geografische Lage, eine leistungsfähige Hafeninfrastruktur und gut ausgebaute Hinterlandanbindungen mit moderner Verkehrsinfrastruktur müssen entsprechend vermarktet werden. "Es ist eine große Zukunftsaufgabe, die Stellung des Logistikstandorts M-V international weiter auszubauen. Denn die langfristig zunehmenden Warenströme bieten dem Land ideale Möglichkeiten als Logistikdrehscheibe", sagte der Minister in der Hansestadt. Um der Industrie und der Logistikwirtschaft Raum für Expansion und neue Ansiedlungen geben zu können, sollen weitere Flächen planerisch vorbereitet werden. "Wir müssen Flächen bereitstellen, die der aktuellen und zukünftigen Nachfrage der Unternehmen gerecht werden. Hier biete ich den Hafenstädten eine enge Kooperation an", so Schlotmann.
Derzeit erarbeitet das Verkehrsministerium gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft und Verwaltung für die Hafenstandorte Seehafen Rostock, Seehafen Sassnitz und Hafen Vierow Konzepte für die weitere Entwicklung von Gewerbe- und Industrieflächen im Umfeld der Hafenstandorte bis zum Jahr 2025. Die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchungen für diese drei Standorte werden etwa Mitte nächsten Jahres vorliegen. Auch für die Häfen Wismar, Stralsund und Lubmin sollen noch im Jahr 2009 analoge Studien angeschoben werden.
Zu den Hauptanforderungen von Unternehmen, die im Land investieren wollen, gehört neben attraktiven Flächen auch eine gute Erreichbarkeit. Bereits in den vergangenen Jahren haben sich die straßenseitigen Verkehrsanbindungen spürbar verbessert: Hierzu zählen unter anderem die Fertigstellung der A 20, des Zubringers von der A 20 nach Stralsund, der neuen Rügenbrücke und des Nord-Südabschnittes der A 14 zwischen Wismar und Schwerin.
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