News-Archiv Oktober 2008

Anzeige:

Einladung an die Rostocker zur Bügerinformation über den geplanten Bau der „Neuen Warnowstraße“ in Rostocks östlicher Altstadt

Region Rostock | 01.10.2008 - 11:23:28

Rostock/MVticker. Mit dem Planfeststellungsverfahren zum Bau der “Neuen Warnowstraße”in Rostock tritt das Genehmigungsverfahren für die geplante Tangente unmittelbar vor der Rostocker Stadtmauer in seine entscheidende Phase. Alle Bürgerinnen und Bürger in dem vom geplanten Ausbau betroffenen Gebiet, können im Rahmen dieses Verfahrens, ihre ganz persönliche Sicht einbringen und Einsprüche gegen die Planungen erheben – ein wirkungsvolles Instrument, um eigene Interessen zu wahren und Bürgerbeteiligung zu demonstrieren.
 
Aus diesem Grund lädt die IG „Leben an der Warnow“ zu einer Informationsveranstaltung:
Heute, Mittwoch, 1. Oktober 2008 20.00 Uhr
Im Gemeinderaum an der Nikolai-Kirche – Eingang Lohgerberstrasse.
 
Ein fristgemäßer Einspruch gegen die geplante „Neue Warnowstraße“ ist auch notwendig, um im Falle des Ausbaus Ansprüche geltend machen zu können. Das gilt für die mögliche Wertminderung einer Immobilie genauso wie für gesundheitliche Belastungen als Folge des Ausbaus und unsere Lebensqualität. Darauf möchte die Initiative „Leben an der Warnow“ hinweisen.
 
Am heutigen Mittwoch werden Hintergründe und Abläufe des aktuell laufenden Planfeststellungsverfahrens vorgestellt. Die Unterlagen zum geplanten Straßenbau liegen zur Einsichtnahme noch bis zum 9. Oktober im Raum 253 des Tiefbauamtes aus.
 
Nutzen Sie Ihre Chance zur Einflussnahme, diese ist noch bis Ende Oktober möglich.
 
Einige Stichworte zum Bauvorhaben:
- 16 Meter breite Verkehrstrasse mit Straßenbahn
- Ausbau zur L-Straße mit Schwerlastverkehr, gesicherte Übergänge nur an den beiden Kreuzungen
- 50 km/h ohne zukünftige Möglichkeit auf Beschränkung
- Vergleich zur B105 Am Strande
- neue Lärmbelastung
- neue Rostocker „Südtangente“ trotz Ausbau des Verbindungsweg
- unmittelbare Führung an Rostocks beliebtem Kinderspielplatz vorbei
- Problem der Sicherheit für Kinder beim Übergang
- Abtrennung des letzten freien Zugangs zur Warnow in der Stadt
- Wertminderung von städtischen und privaten Grundstücken
- Förderung innerstädtischen Verkehrs
- keine Berücksichtigung von Umweltschutzmaßnahmen
- vorgezogener Straßenbau ohne Berücksichtigung des zukünftigen B-Plans
- Förderpolitik, sicherer Fahrradverkehr, Hochwasserschutz, Lebensqualitäten, Verkehrsausbau trotz demographische Entwicklung
 
Die IG “Leben an der Warnow” setzt sich für eine koordinierte Planung des Sanierungsgebietes Östlich der Stadtmauer ein und möchte die Entwicklung des Gebietes gemeinsam gestalten. Dazu werden wir Ratschläge für ein persönliches Engagement geben und freuen uns auf den gemeinsamen Austausch.


Anzeige:


 

Seiten (1): 1

Name Text
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben!

 
Kommentar schreiben
Name: *
Titel:
Text: *
Ihr Kommentar wird von
unserem Serviceteam freigeschaltet.

Visuelle Bestätigung: =>