News-Archiv September 2008

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Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern - Seidel: Tiefstwerte im September

Mecklenburg-Vorpommern | 30.09.2008 - 10:04:16

Schwerin/MVticker. In Mecklenburg-Vorpommern haben die positive Konjunktur und der Aufschwung am Arbeitsmarkt die Zahl der Arbeitslosen auf einen Tiefstand gebracht. „Mit einer Arbeitslosenquote von 12,7 Prozent liegt Mecklenburg-Vorpommern auch im September weiterhin vor Sachsen-Anhalt (12,8 %) und vor Berlin (13,3 %)“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel am Dienstag. „Mit 111.700 lag die Arbeitslosenzahl in Mecklenburg-Vorpommern im September um 19.500 unter dem Vorjahresmonat und war damit die niedrigste seit 18 Jahren.“
 
„Die positive Entwicklung gewinnt an Stetigkeit“, sagte Seidel. „Nach den Landkreisen Ludwigslust und Bad Doberan lag auch Rügen erstmals unter der Zehnprozentmarke. Das  Wachstum wichtiger Branchen und Unternehmen in  Mecklenburg-Vorpommern sorgt für Nachfrage auf dem ersten Arbeitsmarkt.“ Einen gewichtigen Anteil am Wirtschaftswachstum im 1. Halbjahr 2008 hatte das Verarbeitende Gewerbe. In diesem für die Gesamtwirtschaft bedeutenden Bereich stieg die Bruttowertschöpfung in Vorjahrespreisen um 7,8 Prozent. 
 
Damit war das Wachstum im Verarbeitenden Gewerbe deutlich höher als im deutschen Durchschnitt (+4,4 %) und lag auch über dem Durchschnitt der neuen Länder ohne Berlin (+6,8 %). Ebenfalls auf Wachstumskurs war im ersten Halbjahr der Bereich Verkehr. 
 
„Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Mecklenburg-Vorpommern steigt erneut. Das ist besonders erfreulich“, sagte Seidel. Ihre Zahl stieg im Vorjahresvergleich im Monat Juli um 7.700 auf rund 520.000 Beschäftigte. Seidel forderte die Unternehmen auf, Fachkräfte in Dienstleistungsbereichen wie dem Tourismus und der Gastronomie nicht nur saisonal sondern ganzjährig an sich zu binden.  
 
„Wir müssen die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern weiter verbessern“, sagte Seidel. „Das gilt gerade in Zeiten, wo sich eine konjunkturelle Abschwächung andeutet und Experten das Auslaufen des Aufschwungs erwarten.“ 


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