News-Archiv September 2008
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Einbruch in Einfamilienhaus in Rostock: Erneut „Fensterbohrer“ am Werk
Region Rostock | 09.09.2008 - 15:09:31
Rostock/MVticker. In der vergangenen Nacht ist ein unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus in Rostock / Bramow eingebrochen.
Auch bei diesem Einbruch wurde nach dem Strickmuster vorgegangen, das seit Ende Mai die Rostocker Polizei intensiv beschäftigt. Nachdem zunächst der Rahmen angebohrt wird, entriegeln Einbrecher die Türen bzw. Fenster und dringen dann, in der Regel während der Nachtzeit, in Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser ein.
Im letzten Fall sind in Rostock, im Nüßlerweg gegen 01:10 Uhr die Wohnungsinhaber durch Geräusche erwacht und haben dann einen Unbekannten flüchten sehen. Das Erdgeschoss hatte der Einbrecher zuvor durchsucht und einen Laptop, Handys sowie Akten- und Handtasche entwendet.
Der in Richtung Schwarzer Weg flüchtende Täter kann wie folgt beschrieben werden: männlich, ca. 20 bis 25 Jahre alt, blaue Jacke, blaue Hose, dunkles Basekap, das mit dem Schirm nach hinten getragen wurde. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung kam auch ein Fährtenhund zum Einsatz. Der Einbrecher konnte jedoch nicht gefasst werden.
Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit der Straftat gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Rostock, Blücherstraße 1-3 in 18055 Rostock unter der Telefonnummer 0381- 652 224, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.
Seit Mitte Mai wurden auf vergleichbare Weise bereits über 30 Wohnhäuser aufgebrochen. Die Polizei hat die Ermittlungen bei der Kriminalpolizeiinspektion zusammengefasst.
Die Kriminalpolizei rät:
- Sichern Sie Ihre Türen gegen Einbruch! Einbrecher kommen nicht überall herein.
- Auch bei bereits eingebauten Fenstern kann man mit geringem Aufwand nachträglich Sicherungen einbauen.
- Abschließbare Fenstergriffe aber auch Fenster- und Türgriffe mit Kindersicherungen machen es den Einbrechern sehr schwer.
- Kostenlose Informationen zum Thema gibt es bei Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen und auch im Internet unter www.polizei-beratung.de.
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