News-Archiv August 2008

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Matthias Lietz: Menschen nicht aus den Augen verlieren - gute Naturschutzarbeit setzt Miteinander und Akzeptanz voraus

Mecklenburg-Vorpommern | 26.08.2008 - 10:22:39

Schwerin/MVticker. Anlässlich des Besuches der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Dr. Beate Jessel, in Mecklenburg-Vorpommern, hat der Umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Matthias Lietz deutlich gemacht, dass Umwelt- und Naturschutz sich nur im Miteinander verwirklichen lasse und die Akzeptanz der Menschen vor Ort voraussetze.
 
„Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Dr. Beate Jessel, wird sich am Mittwoch über zwei Naturschutzgroßprojekte in Mecklenburg-Vorpommern informieren. Beide Projekte sind vor Ort mehr oder weniger stark umstritten. In beiden Fällen sind vor allem der Rückbau von Deichen und die umfangreichen Wiedervernässungsmaßnahmen Anlass für eine Vielzahl von Befürchtungen und Diskussionen.
 
Die Wiedervernässung führt in der Regel zu einem enteignungsgleichen Wertverfall der betreffenden Grundstücke. Die Erhaltung von artenreichen Feuchtgrünlandflächen auf überstauten Flächen ist meist nicht möglich. Eine landwirtschaftliche Nutzung mit konventionellen Methoden scheidet fast immer aus, so dass kein Nährstoffentzug mit dem Mahdgut mehr erfolgt. Dies kann möglicherweise zu nicht unerheblichen Stoffausträgen in angrenzende Oberflächengewässer führen. Hinzu kommt, dass massive Wechselwirkungen zu angrenzender Siedlungsbebauungen zu befürchten sind.
 
Vor diesem Hintergrund muss noch einmal deutlich unterstrichen werden, dass Naturschutzprojekte nur im Konsens mit Landwirten, Grundstückseigentümern und betroffenen Kommunen erfolgen dürfen“, unterstrich Matthias Lietz.


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