News-Archiv August 2008
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GRÜNE fordern Minister Seidel bei der Deponie Ihlenberg zum Handeln auf
Mecklenburg-Vorpommern | 04.08.2008 - 13:44:50
Schwerin/MVticker. Anlässlich des Besuchs von Minister Seidel am morgigen Dienstag, 5.8., auf der Deponie Ihlenberg, fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN konkrete Maßnahmen zur Vermeidung eines erhöhten Krebsrisikos für Mitarbeiter und Anwohner der Deponie Ihlenberg. Eine kürzlich veröffentlichte Studie hatte ein um 80 % erhöhtes Krebsrisiko bei Mitarbeitern der Deponie festgestellt. Nun ist Minister Seidel gefordert, bei seinem Besuch auf der Deponie nicht nur Beschwichtigungsversuche zu unternehmen und Ergebnisse neuer Studien in Aussicht zu stellen, die erst in ein bis zwei Jahren vorliegen werden, so Ulrich Söffker, Landesgeschäftsführer der GRÜNEN. Der Wirtschaftsminister müsse konkrete Maßnahmen benennen, um im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes etwas für die Mitarbeiter und Anwohner der Deponie zu tun. Es könnte sich sonst der Verdacht aufdrängen, dass das Land an der Interessenkollision als Betreiber und Kontrolleur der Deponie Ihlenberg scheitert und wirtschaftliche Interessen über den Umwelt- und Gesundheitsschutz stellt. Der Slogan Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern darf nicht nur für Touristen gelten, sondern auch für die Menschen im Land, besonders für die Mitarbeiter und Anwohner einer landeseigenen Deponie. Als GRÜNE halten wir die Schließung der Deponie für erforderlich bis die Vorgänge aufgeklärt sind. In jedem Fall muss die Einlagerung weiterer krebserregender Substanzen auf der Deponie sofort eingestellt werden, so die Forderung der GRÜNEN.
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