News-Archiv August 2008
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Mecklenburg-Vorpommern sieht Wachstumspotenziale bei Busreisen
Mecklenburg-Vorpommern | 04.08.2008 - 13:00:11
Rostock/MVticker. Gemeinsam mit zehn Partnern, darunter die Bundesgartenschau Schwerin GmbH, die Städte Rostock, Wismar, Schwerin sowie Hotelunternehmen, präsentiert sich Mecklenburg-Vorpommern vom 5. bis 7. August auf der größten Fachmesse für Busreisen in Köln.
Der Tourismusverband sieht in diesem Markt Wachstumspotenziale. Immerhin reisten laut Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e. V. im letzten Jahr 11,2 Prozent der 2.5 Millionen Gäste, die ihren Haupturlaub in Mecklenburg-Vorpommern verbrachten, mit dem Bus an. Das waren 100.000 Gäste mehr als 2006. Die Zeichen für einen weiteren Anstieg der Gästezahlen stehen gut. Dazu Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: "Noch nie war das Angebot für Busreiseunternehmer bunter. Die Bundesgartenschau 2009 in Schwerin wird in der kommenden Saison wichtige Akzente setzen und dazu beitragen, den Marktanteil der Busreisen nach Mecklenburg-Vorpommern von vier Prozent zu steigern". Dem zunehmenden Interesse von Busreisunternehmen trägt der Tourismusverband mit der Entwicklung neuer Reiseangebote Rechnung. Im Herbst erscheint der Katalog "ErlebnisReich Natur". Unter den Angeboten befinden sich erstmalig auch Wanderpauschalen. Damit soll die Zahl der mit dem Bus anreisenden Wandergäste von jetzt 90.000 auf weit über 100.000 gesteigert werden.
Laut aktuellen Ergebnissen des Qualitätsmonitoring Deutschlandtourismus, einer Gästebefragung unter 3500 Urlaubern in Mecklenburg-Vorpommern, kommen 40 Prozent der Busreisegäste aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Die Studie zeigt weiterhin, dass das Verkehrsmittel nicht nur in den Hauptreisemonaten, sondern auch in den Wintermonaten genutzt wird. Von den Befragten reisten elf Prozent im November und Dezember mit dem Bus an. Auch bei ausländischen Busunternehmen wächst das Interesse an Mecklenburg-Vorpommern. "Im nächsten Jahr jährt sich der Mauerfall zum 20. Mal. Wir nehmen schon jetzt ein gesteigertes Interesse an dem Thema aus dem skandinavischen Raum wahr", so Fischer.
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