News-Archiv Juni 2008
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Zukunftsweisende Infrastrukturprojekte - Ebnet: Wismar ist ein gutes Beispiel
Region Wismar | 30.06.2008 - 18:13:04
Wismar. „Wismar ist ein gutes Beispiel dafür, wie unsere Infrastrukturpolitik Früchte trägt“, sagte Verkehrs- und Bauminister Dr. Otto Ebnet heute (30.6.2008) anlässlich eines Arbeitsbesuches in der Hansestadt, bei dem mit Bürgermeisterin Rosemarie Wilcken zahlreiche künftige Infrastrukturprojekte besprochen wurden.
Ab 2015/16 will Wismar „Grasort“ als weitere Hafenerweiterungsfläche in Anspruch nehmen. Grund dafür sind die erwarteten Steigerungen des Hafenumschlags, der sich von aktuell vier Millionen Tonnen jährlich bis 2025 auf etwa 6,3 Millionen Tonnen pro Jahr erhöhen wird. Dazu werden mehr Liegeplätze, Operations-, Industrie- und Logistikflächen benötigt.
Das Technische Landesmuseum M-V wird in Wismar seine neue Heimstatt finden. Noch in diesem Jahr startet der erste Bauabschnitt.
Die Stadt plant die Neubebauung der südöstlichen Altstadtkante an der Dr.-Leber-Straße. Höchste Priorität hat dabei die Errichtung einer Tiefgarage mit 269 Stellplätzen.
Der Thormannspeicher im Alten Hafengelände soll als äußere Bauwerkshülle instand gesetzt und später an einen Investor verkauft werden.
Für ein Stadtgeschichtliches Museum mit multifunktionalem Veranstaltungsbereich beabsichtigt die Hansestadt Wismar, die Gebäude Schweinsbrücke 6 und 8 zu sichern und zu sanieren.
Mit der beabsichtigten Neugestaltung des Gotischen Viertels um den Marienkirchhof will die Stadt beim Erhalt ihres kulturhistorischen Erbes ein weiteres Zeichen setzen. Dazu zählen auch die Neugestaltung der Straße St. Marienkirchhof und der teilweise Wiederaufbau der Grundmauern des Kirchenschiffs von St. Marien und der Alten Schule.
Im Ministerium wird geprüft, wie die Vorhaben der Hansestadt Wismar unterstützt werden können. Bewilligt sind bereits Städtebauförderungsmittel über 3,65 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt des Landestechnischen Museums. „In die Infrastruktur zu investieren, zahlt sich langfristig aus“, sagte Ebnet. „Wir erleben das gerade exemplarisch bei unseren Seehäfen und deren Hinterlandanbindungen.“
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