News-Archiv Februar 2012

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Bernd Schubert: „Kein Cannabis im Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern“

Mecklenburg-Vorpommern | 02.02.2012 - 10:56:06

Schwerin/MVticker. Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Bernd Schubert, hat im Rahmen der Debatte zum Antrag „Konsequente Anti-Drogenpolitik und Suchtprävention fortsetzen“ unterstrichen, dass im Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern der Cannabis-Konsum und der Missbrauch anderer Drogen weiterhin aktiv bekämpft werde.
 
„Cannabis wird in seiner Gefährlichkeit nach wie vor völlig unterschätzt und hat möglicherweise deshalb unter Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen nicht zu akzeptierenden Verbreitungsgrad erreicht. Wir stemmen uns deshalb klar gegen die Bagatellisierung und neue Verharmlosungstendenzen. Denn Cannabis ist nicht harmlos!
 
Ziel der Koalition sind nicht nur Aufklärung und Beratung, sondern der deutliche Kampf gegen den Missbrauch von illegalen Drogen. Dazu geben die bestehenden gesetzlichen Regelungen einen guten Rahmen. Es gilt, diese konsequent anzuwenden. Daneben wollen wir erreichen, dass jeder Einzelne seine Verantwortung ernst nimmt. Gerade junge Menschen haben einen Anspruch auf Erziehung und Schutz. Dazu gehört auch, Grenzen zu setzen und diese schützend für die jungen Menschen zu wahren.
 
Selbstverständlich bleibt der Kampf gegen legale Drogen ebenfalls auf der Tagesordnung. Im Rahmen der Koalitionsvereinbarung haben wir uns deshalb auf Initiativen für 0,0 Promille im Straßenverkehr ausgesprochen.
 
Klar bleibt für uns: Der Konsum von Cannabis darf nicht legalisiert werden“, unterstrich Bernd Schubert.


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Hans Dampf

Stimmungsmachei ohne wissenschaftlichen Grund

Der Wunsch, den rechtlichen Status von Cannabis in Deutschland mit medizinischen Argumenten oder gar Erfordernissen legitimieren zu wollen, ist verständlich, da Gesetzgebung rationalen Gesichtspunkten folgen sollte, muss aber beim Cannabisverbot fehlgehen. Dies allein schon deshalb, weil alle vergleichenden Untersuchungen, die in den vergangenen 15 Jahren von wissenschaftlichen Institutionen veröffentlicht wurden, zu dem Ergebnis gelangt sind, dass die individuellen und gesellschaftlichen Gefahren des legalen Alkoholkonsums größer sind als die des Cannabiskonsums (Kleiber et al. 1997,Hall et al. 1999, Nutt et al. 2007).

02.02.2012 - 11:29:40


 
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