Tiedke  |
Betriebswirt
Glücksspielsucht kann doch hier nicht die Begründung sein, das ist doch absurd bei der Höhe der Gewinnmöglichkeiten, wenn man dann noch die Jackpots einbezieht wir es ja schon unanständig !
Wenn würde es doch nur Sinn machen die Beibehaltung des Monopols mit der staatlichen Kontrolle bzw. Sicherstellung durch Notar mit der Gewinnhöhe zu begründen, da die Manipulation nur eines Lottoscheins sich bei mehreren Millionen Gewinn ja schon lohnen würde....oder ?
Tsssss......
03.02.2011 - 16:20:46
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hallodri  |
Augenwischerei
Das Problem ist auch nicht die Glücksspielsucht, sondern die Pöstchen die zig Politiker in den Reihen von Lotto innehalten. Die guten sehen ihre Felle davon schwimmen und vom Gewinn bleibt nicht mehr genug übrig.
Was wäre dieser Staat wohl ohne Autofahrer Raucher Biertrinker und Lottospieler? Erst recht pleite und nix mehr mit Rente, natürlich würden die Politikerpension noch irgendwie zusammen gekratzt.
03.02.2011 - 18:40:01
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Heinz270561  |
Die Heuchelei der Politik
Nach dem Urteil des EuGH vom 08.09.2010
muss jedem Politiker klar sein, dass ein
Monopol bei den Sportwetten nur durch
eine Verstaatlichung oder Schließung der
am stärksten die Spielsucht fördernden
Spielhallen erhalten werden kann.
Keine private Anbieter bei Sportwetten
bedeutet auch keine private Anbieter von
Automaten zur Förderung der Spielsucht.
Die meisten Landespolitikerheucheln
erneut dadurch, dass sie diese Bedingung
einfach nicht nennen.
Sportwetten laufen übrigens bei den
privaten Anbietern genauso geregelt
ab und es ist schon erstaunlich, dass
es immer noch Leute gibt, die bei den
staatlichen Bevormundern ihre Wetten
abgeben.
03.02.2011 - 19:54:41
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pekolinoh  |
Pro Monopol
Es ist richtig, dass der EuGH die Inkohärenz im deutschen Glücksspielmarkt gerügt hat. Konkret müssen die Spielhallen den gleichen Restriktionen wie die übrigen Glücksspiele unterworfen werden. Leider ziert sich da die Bundesregierung (v.a. die Liberalen), da sie alle auf der payroll der Automatenindustrie stehen. Wie sonst ist es zu erklären, dass die Bundesregierung seit Monaten ein Gutachten zurückhält, in dem festgestellt wird, dass über die Hälfte der Umsätze in Spielhallen von pathologischen Spielern generiert werden? Zu den Sportwetten ist folgendes zu sagen: Die Situation in Frankreich zeigt, dass eine Liberalisierung nichts bewirkt hat. Es werden auch dort weiter illegal Sportwetten von Steueroasen aus angeboten (Malta, Gibraltar). Selbst bwin, die im Besitz einer Erlaubnis in Frankreich sind, bieten Wetten neben dem Auftritt unter bwin.fr weiterhin unter bwin.com an. Und das mit besseren Quoten, da sie in Frankreich ja Konzessionsabgaben zahlen müssen. Solange es für Sportwettanbieter keine Niederlassungspflicht in dem Land gibt, in dem sie íhre Wetten anbieten, so lange werden diese Anbieter weiter aus Steueroasen aus ihr Angebot streuen. Also müsste zunächst die Niederlassungsfreiheit in der EU für den Bereich der Glücksspiele aufgehoben werden, was wohl eher unwahrscheinlich ist. Und auch dann würden diese Anbieter einfach von ausserhalb der EU agieren. Es kann ja wohl nicht sein, dass Firmen in diesem Bereich satte Gewinne einstreichen und hier keine Steuern zahlen. Und auf den sozialen Folgekosten bleibt dann der Staat und somit jeder einzelne brave Steuerzahler in Deutschland sitzen. Und noch etwas: die diversen Manipulationsskandale im deutschen Fussball haben deutlich gezeigt, dass Wetten nicht immer ein harmloses Vergnügen ist, sondern ein knallhartes, teilweise illegales Geschäft. Und wer hat den Fall Hoyzer damals ins Rollen gebracht? Nicht bwin, betathome usw., sondern ODDSET hat den DFB informiert. Die anderen haben weiter munter Wetten angenommen, obwohl sie genau die Auffälligkeiten im Wettverhalten wahrgenommen haben. Sie haben lediglich ihre Quoten angepasst, um ihren Gewinn zu maximieren.
04.02.2011 - 08:51:51
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Luisa  |
Der Witz ist, dass das Spielen über die staatlichen Anbieter wirklich ein Glückspiel ist, da es durch deren miserable Auszahlungsquoten unmöglich ist, mit ein wenig Verstand Gewinne einzufahren.
Seriöse Buchmacher (also nicht die staatlichen in Deutschland) haben Auszahlungsquoten von rund 97%. Hier kann man wirklich nicht mehr von einem Glücksspiel sprechen, da es wie das Handeln von Aktien ist. Wer Verstand hat und Informationen richtig zu bewerten weiß, verbucht Gewinne. Der dies nicht kann, verliert; was er an der Börse auch tun würde.
07.02.2011 - 22:56:27
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